Es war ein besonderes Jahr. Das Konzept, eine mit unterschiedlichen Veranstaltungen gespickte Reise durch die Jahrhunderte, ist aufgegangen und war die Grundlage zu einem erfolgreichen Jubiläumsjahr.

Ein Jahr, mit vielen Ereignissen:

Begonnen haben wir im Januar mit einem Festakt, an dem als Gäste die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und der Provinzial der Ordens des heiligen Franz von Sales, Thomas Vanek zu uns und mit uns gesprochen haben.

Im Februar hörten wir einen Vortrag vom Leiter des Bonner Stadtarchivs und der Stadthistorischen Bibliothek, Norbert Schloßmacher mit dem Titel: „Kulturkampf, politischer Katholiszismus und Antikatholizismus im 19. Jahrhundert“, also über den Kulturkampf zwischen der katholischen Kirche und dem preußischen Staat.

Im März begeisterte das Ensemble La Mouvance mit der „Englischen Marienmesse“ alle Gäste und Zuhörer. Das Konzert wurde dem 14. Jahrhundert gewidmet.

Die Austellung "Anno Tobak - Alles in Butter", zeigte ab Mai acht Fundstücken aus acht Jahrhunderten, die mit den dazugehörigen acht Redensarten  präsentiert wurden. Und wer die dazugehörigen Geschichten gehört hat, war begeistert.

Ebenfalls im Mai führte die Evangelische Kirchengemeinde Broich-Saarn Theater-Spielszenen zur Reformation auf und beeindrucke mit zeitgenössischer Musik, die das 16. Jahrhundert widerspiegelten. Anschließend feierten wir einen gemeinsamen ökomenische Gottesdienst.

Im Juni gab es „ein Feuerwerk an Veranstaltungen“: Zunächst war das Ensemble Heinavanker aus Estland zu Gast. Es präsentierte eindurcksvoll geistliche Musik des Mittelalters und der Renaissance. Das Konzert stand für das 13. Jahrhundert.

Samstags zu Beginn des Gemeindefestes spielte Gemeindemitglieder Theaterszenen aus dem Klosterleben. In zehn Szenen wurden das Klosterleben und bedeutende Gegebenheiten vor allem aus dem 17. Jahrhundert dargestellt. Ein toller Abend für die rund 400 Zuschauer und alle, die aktiv mitgemacht haben.

Sonntags feierten wir im Festgottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers das 800jährige Jubiläum des Klosters Saarn.

Doch damit war nicht genug: Ebenfalls im Juni fand in Kooperation mit der Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ unter dem Titel „Orden bauen Europa - von Citeaux über Saarn nach Stiepel“ zweitägige Tagung statt, in der es um den Beitrag der Zisterzienser beim Aufbau Europas ging.

Der dem 15 Jahrhundert gewidmete Klösterlicher Handwerkermarkt lockte im August weit mehr als tausend Besucher in den Klosterinnenhof. Saarner Handwerker, Messdiener, KJG und viele aktive Gemeindemitglieder zeigten ihr Können, präsentierten, unterhielten, spielten oder beköstigten die Gäste. Ein riesengroßer Erfolg für die Organisatoren.

Ein gemeinsamer Besinnungstag der Orden des Bistums mit den Mitgliedern der Pfarrgemeinde setzte im November geistige Akzente. Der dem 20. Jahrhundert gewidmete Tag wurde hauptverantwortlich vom Vorstand der Ordensgemeinschaften des Bistums geleitet und gestaltet.

Es folgten im November nochmals in Kooperation mit der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ Saarner Klostergespräche, es ging um die Frage, was Ordensleben im 21. Jahrhundert bedeutet. Dabei erzählten „original“ Ordenleute aus ihrem Leben. Alle Besucher gingen schwer beeindruckt nach Hause.

Mit einer Festmesse endete im Januar 2015 das Jubiläumsjahr. In der Festmesse zog Gemeinderat Jens Ammann ein positives Fazit: „Ich glaube, wir haben so unser Jubiläum würdig gefeiert. Und ich bin davon überzeugt, dass wir der Gemeinde, der Pfarrgemeinde, der Stadt, dem Bistum und vielleicht dem Land gezeigt haben, dass unser Kloster Saarn trotz seiner 800 Jahre noch immer ein Ort – oder eine Oase – der Lebendigkeit und des katholischen Lebens ist.“

Anschließend bedankte er sich im Namen der Gemeinde und der Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Kloster Saarn bei dem Vorbereitungsteam, das seit Anfang 2012 das Jahr geplant und umgesetzt hatte. Die Gruppe bestand aus Mitgliedern des Gemeinderates und des Vereins der Freunde und Förderer des Kloster Saarn.

Bei Kerzenschein im Klosterinnenhof ließen wir nun das Jahr Revue passieren, mit Bildern die an eine Wand projeziert wurde, dabei gab es Heißgetränke und Brot.

Allen, die sich an dem erfolgreichen Jahr beteiligt haben, möchten wir hier noch einmal danken, denn ohne die vielen vielen helfenden Hände wäre so ein Jahr nicht leistbar gewesen.
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(M)Ein Bild vom Kloster Saarn – Ein Fotokalender für das Jahr 2014

Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Saarn hat anlässlich des Jubiläumsjahres „1214 – 2014: 800 Jahre Kloster Saarn“ einen Din A3 Wandkalender mit verschiedenen, mitunter überraschenden Perspektiven auf das Kloster Saarn heraus gegeben.

Die Zusammenstellung der Fotografien ist das Ergebnis eines Fotowettbewerbes, an dem sich 31 Mülheimer Hobbyfotografen und –fotografinnen mit über 500 Bildern beteiligt haben.

Der Kalender ist zum Preis von 8,90€ bei der MST im Medienhaus, der Buchhandlung Hilberath & Lange, der Saarner Klosterbücherei, dem Contilia-Familienzentrum „Auf den Hufen“ sowie im Museumsshop des Klostermuseums erhältlich.

Eine Bilderauswahl des Kalenders ist beigefügt. Gerne können Sie, im Rahmen des Abdrucks der Pressenachricht, unter Nennung des Bildautors, Fotografien aus dem Kalender in Ihrer Zeitung veröffentlichen. Bitte teilen Sie uns dazu mit, welche Bilder in Frage kommen. Wir werden sie Ihnen dann in der notwendigen Auflösung zur Verfügung stellen.

 

 

KalenderKlosterSaarn12Bilder 

 

weitere Infos folgen.

Im Anhang finden Sie den aktuellen Flyer, mit allen Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr.

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